Samstag, 21. November 2015

Bangkok, Tag 1 und 2, 18./19. November 2015

Jan:
Mensch ... Bangkok was für ne geile Stadt! Drei Tage waren wir da und jetzt sitzen wir an der Andamanen See und finden endlich Zeit zu schreiben. Doch der Reihe nach.
Der große Urlaub stand an und Ziel war diesmal Thailand. Erst Bangkok, da wir vor zwei Jahren von Saigon so begeistert waren und anschließend Südthailand zum Inselhüpfen und im Sand rumhüpfen.
Dieses Jahr wurde Qatar als Fluggesellschaft gewählt.


Der Preis war top (520€) und wir konnten gleich in Tegel einsteigen und direkt nach Doha fliegen, von dort ging es per A380 weiter nach Bangkok. Ein sehr schönes Flugzeug, groß, sehr leise und bequem.


In Bangkok angekommen ging es mit dem Airport Express und der Metro
   
 

in unser Hotel, das Amara Hotel Bangkok. Pro Nacht haben wir inkl. Servicekosten (10%) und
Steuern (7.7%) 3.022,93 Baht bezahlt also ca. 77,00 Euro ohne Frühstück. Für gehobene Hotels ist das in Thailand üblich.

 

Das Hotel hat eine gute Lage, nah zum öffentlichen Verkehr und umgeben von zahlreichen Garküchen, jedoch fehlte irgendein Stil.
Schön geschafft waren wir, so war der Plan für den Rest des Tages kurz: Drink an der Rooftop-Bar mit fantastischem Blick über die Stadt, schnelles Streetfood in den Gassen und dann ab ins Bett!




Tini:
Bis 15 Uhr haben wir geschlafen...oh Gott!!!! Dabei war ich um 7 Uhr schon wach und dachte eigentlich auch fit. Bin dann aufgestanden, hab nochmal die schwarzen Vorhänge vor die helle Stadt gezogen und mich wieder hingelegt. So was kommt dann dabei heraus. Die Arbeit in den vergangenen Wochen hing uns wohl doch schwerer in den Knochen als angenommen.
Aber nun wollte ich endlich was sehen von der Stadt der Engel.
Also Jan so lange genervt bis wir los sind zur BTS Station Chong Nonsi (25 Baht pP). Ausgestiegen sind wir 3 Stationen später an der Saphan Taksin, um von dort auf dem Chao Phraya (Fluß durch Bangkok) in das Expressboot (40 Baht pP) zu steigen.
Ich wollte unbedingt den Wat Pho Tempel sehen mit dem 50m lang liegenden goldenen Buddha. Aber zuvor gab es noch einige Hürden zu meistern bis wir endlich dort waren...hihi.

Jan:
Mit dem Boot angekommen entpuppte sich der Anleger Tha Tien als Souvenirshop, erweitert um mehrere Grillstände.
Nach scharfem Handeln ergatterten wir auch das eine oder andere Mitbringsel. Letzte Geste der Verkäuferin: Finger auf dem Mund ..psst, also erhandelten Preis nicht weitersagen... geweint hat sie noch nicht ;-)
Handeln macht hungrig also ab an den Grill: Shrimps, Chicken Wings, Krabbenbällchen und Shrimp in Teig hatten keine Chance. Den ganzen Teller für 100 Baht (2,85€), dazu Tomaten und zwei scharfe Saucen.



Am Stand davor erstanden wir noch eine Flasche Wasser für 10 Baht und dann wurden im Park die leckeren Dinge vertilgt.


Der Wat Pho Tempel glänzte schon von weitem in der Sonne, goldene Verzierungen und bunt geziegelte Dächer. Die Anlage war unglaublich weitläufig, Zentrum bildete der Tempel mit dem liegenden Buddha. Schon die Raumhöhe war beeindruckend, alles bis zum Dach reich verziert, mittendrin der Buddha mit seiner unglaublichen Größe. Wirklich ein lohnendes Ziel bei einem Bangkokbesuch.



Langsam senkte sich die Sonne und wir beschlossen diesen kurzen, sehr schönen Tag am Fluss ausklingen zu lassen. Wir fanden einen schönen Platz im Handelsviertel hinter der Markthalle.


Auf dem Dach des Hotels fanden wir ein lauschiges Plätzchen und genossen bei kühlen Getränken den endenden Tag mit Blick auf den Wat Arun Tempel am anderen Flussufer.

Samstag, 10. Oktober 2015

09. bis 11. Oktober 2015 Jans Geburtstag am Tegernsee

Tini:
GESTERN: Flug von Berlin nach München und dann weiter mit der S-Bahn nach Donnersbergerbrücke.


Zwischenstop in dem Restaurant Pappasito's auf ein Tegernsee Hell. Wir sind angekommen  in Bayern. Unser Zug geht gleich nach Tegernsee also schnell ausgetrunken und flinke Füße zum Bob (Bayrische Oberlandbahn).


Wir hatten eine wirklich sehr lustige Fahrt was wohl auch an unseren Nachbarn lag. Am Bahnhof Tegernsee  angekommen  steht auch unser Shuttle zum Hotel Westerhof bereit. Ein Tesla Typ S. Total genial.

Jan:
Ordentlich hoch ging es mit dem Stromer, das Westerhof liegt 300 Höhenmeter über dem See, was einen fantastischen Ausblick  garantiert.


Aber es war ja schon dunkel undso freuten wir uns auf die von Tini schon vorsorglich organisierte Brotzeitplatte.


Müde von der späten Anreise wollten wir dann schnell auf unser schönes Zimmer. Wir hatten ein Komfortzimmer mit Balkon und Seeblick für 170€ pro Nacht gebucht.






Blick vom Balkon

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wollten wir Tegernsee und Umgebung  zu Fuß erkunden.


Erst ging es hinunter zum Bahnhof und anschließend das Alpbachtal hinauf. Oben angelangt machten wir eine kleine Pause beim Gasthaus Schiessstätte hier gabs ein kühles Bier und eine heiße Leberknödelsuppe.


Anschließend ging es am Hang den Sonnleitenweg entlang bis zum Großen Paraplui. Von hier hatte man einen wunderschönen Ausblick auf den See und die umliegenden Berge.






Langsam schlängelte sich der Weg wieder hinunter zum See und wir erkundeten Tegernsee mit seiner schönen Uferpromende, dem Schloss und den hübschen Häusern.








Am nächsten Morgen stärkten wir uns erstmal zünftig mit einem ausgiebigen Weisswurstfrühstück. Dazu gab es bayrische Livemusik was wirklich zu einer tollen Atmosphäre führte. Am liebsten hätten wir hier den ganzen Tag gesessen aber wir hatten ja noch ein besonderen Ausflug geplant. Der Westerhof bietet nämlich auch E-Bikes zum ausleihen an. Und ich meine damit nicht Räder mit Akku sonder richtige Bikes!


Man brauchte die Padale nur leicht zu treten und sofort gab es einen kräftigen Schub von hinten. Unglaublich, das machte einen riesen Spaß. Wir wollten eigentlich einmal um den Tegernsee fahren. Leider spielte das Wetter nicht mit und so begnügten wir uns mit einer Fahrt nach Gmund.



Dort gab es eine heiße Suppe und dann ging es zurück ins Hotel. Die Straßen die wir am Freitag mit dem Tesla hoch sind konnten wir auch mühlelos mit unseren E-Bikes bezwingen, schon beeindruckend.
Nachmittags ging es dann mit der BOB zurück nach München und mit dem Flugzeug heim. Wir haben echt viel erlebt an diesem Wochende. Es lohnt sich wirklich auch für so einen Miniurlaub mal in den Flieger zu steigen und der Stadt zu entfliehen.


Donnerstag, 1. Januar 2015

Silvester 2014, Nordharz

Jan:
Zack, sind wir schon im neuen Jahr! Viele Pläne sind schon geschmiedet doch wir wollen nochmal kurz zum Jahreswechsel zurückblicken. Der zu Silvester unangenehmen Großstadt wurde der Rücken gekehrt und Tini und ich reisten per Bahn gemütlich in den Nordharz.


Unweit Goslar in Wolfshagen am Harz wollten wir das Neue Jahr begrüßen. Zwei Nächte im Berghotel Wolfshagen waren gebucht (47,50 € p.P./Nacht inkl. Frühstück ) und eine Silvesterparty mit 5 Gänge-Menü (75 € p.P.), genau das richtige für uns Buffet-Muffel.


Das Hotel war gemütlich, im Restaurant brannte ein Kamin, so daß wir uns entschieden gleich mal das Restaurant zu testen. Tini hatte Salat mit richtig viel Lamm und ich probierte natürlich die Harzer Brühwurst.




Beides war die richtige Wahl und so konnten wir während eines kleinen Verdauungsspaziergangs Wolfshagen erkunden. Dabei fanden wir auch unser Restaurant für den Abend. Am gegenüberliegenden Hang liegt das Hotel Graber und die Harzer Spezialität "Eine gute Portion Hausschlachtewurst mit Brot und Butter, zum Verdauen gibt es einen Harzer Schnaps" hatte es uns angetan.



Dazu Kellerbier, was will man mehr.
Am Silvestermorgen ging es früh raus und mit dem Bus nach Goslar. Ein hübsches Harzer Städtchen, etwas weltoffener als das nahe Wernigerode.





Das Wetter nieselte jetzt so vor sich hin und so fanden wir nach der Stadtbesichtigung Obdach im Brauhaus Goslar. Leckeres Bier und das lustige Personal machen das Brauhaus zu einem echten Tip aus unserer Sicht.



Perfekt machte die Stadtbesichtigung dann der Besuch beim Metzger eine Ecke weiter. Eine leckere Blutwurst und ein gut aussehender Feldkieker fanden bei uns ein Zuhause auf Zeit.  ;-)
Anschließend fuhren wir zurück, schließlich wartete ja schon der Silvesterball auf uns.

Tini:
PUNKT 19 Uhr sollte es losgehen.
Die Party sollte gemeinsam steigen mit unseren Freunden aus Kassel. Jedes Jahr treffen wir uns Silvester  entweder in Deutschland  oder irgendwo im Ausland...dieses Mal eben hier. Uns wurde ein schöner Tisch am Fenster zugewiesen in einem wunderschön geschmückten Saal mit Tanzfläche.



Kurz darauf sollte auch schon das 5 Gang-Menü starten. Alles in allem war es wirklich sehr lecker. Hier nur ein kurzer Ausschnitt.



Anschließend ging die Party erst richtig los. Wir feierten und tanzten die ganze Nacht gemeinsam mit 100 Rentnern. Gott sei Dank, denn hier war die Tanzfläche immer voll und Jan und ich konnten endlich mal wieder Discofox tanzen. Das Feuerwerk um Mitternacht und der leckere Pfannkuchen (hier genannt "Berliner" haha) krönten den Jahresabschluss. Eine sehr gelungene Party, die wir erst im Morgengrauen verließen.

Jan:
Nach kurzem Schlaf und ausgiebigem Frühstück ging es heim. Zuvor machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Granetalsperre.


Aus 62 Meter Höhe hatte man bei fantastischem Wetter einen wunderschönen Blick über den Vorharz.


Von Goslar führen wir dann per Regionalbahn wieder nach Braunschweig, von wo aus uns der ICE wieder schnell und bequem nach Hause brachte.