Dienstag, 22. November 2016

Koh Lanta, Tag 4, 22. November 2016

Tini:
Pünktlich um 6.30 Uhr standen wir vor dem Hotel an der Straße und winkten uns ein Taxi ran, um zum Flughafen Don Mueang zu fahren. Man braucht je nach Verkehr 45 Minuten bis 1 Stunde. Wir sind ziemlich schnell durch gekommen und waren nach 40 Minuten auch schon da. Bezahlt haben wir 250 THB plus 50 THB Maut für die Autobahn. Im Flughafen haben wir uns dann noch Frühstück gegönnt und dann ging es auch schon los mit Air Asia nach Krabi. Wie auch schon im letzten Jahr haben wir uns vom Flughafen Krabi einen Privat-Shuttle gegönnt nach Koh Lanta. Der Fahrer hielt ein Schild mit unserem Namen hoch, sodass wir uns schnell gefunden haben. Vorgefahren kam er diesmal mit einem schwarzen SUV und getönten Scheiben. Ist schon irgendwie dekadent, wenn man mit Rucksack!! an allen anderen Reisenden vorbeiläuft und in sone Karre steigt...die Blicke der anderen, nicht beschreibbar.
Nach 2 Stunden Fahrt mit dem Auto und Fähre waren wir um 12.00 Uhr endlich am Ziel. Wie auch im letzten Jahr sind wir im Lanta Castaway Beach Resort abgestiegen nur mit dem Unterschied, dass unser Bungalow den wir letztes Jahr noch bewohnten nicht mehr zur Verfügung steht.
Dieser wurde umgebaut zu einen neuen modernen Bungalow und so wohnen wir diesmal  in einem großen und schönem Cozy Casa Bungalow und bezahlen pro Nacht 3.285,00 THB (86,00 Euro).





Ziemlich teuer, aber die Küche ist hier einfach einmalig und die Anlage mit dem Garten ist ein Traum.



Jan:
Endlich am Meer! Schön war auch, dass wir gleich unsern Bungalow beziehen konnten. Tini riss sofort ihren Rucksack auf und verstaute alles in die reichlich vorhandenen Schränke. Auch ein Vorteil gegenüber unserem alten Bungalow ... vermisst haben wir ihn trotzdem. Anschließend  ging es gleich zum Strand, die Bar wurde getestet und die Küche natürlich auch. Tini hatte beim Buchen natürlich gleich nachgefragt ob der Koch noch derselbe ist, hihi.






Montag, 21. November 2016

Bangkok, Tag 3, 21. November 2016

Jan:
Heute sind wir nochmal auf den Spuren Mark Wiens unterwegs gewesen. Das Ziel war der Ratchawat Markt nördlich vom Zentrum. Wir fuhren mit dem Taxi direkt bis vor den Eingang. Der Markt selber enttäuschte uns etwas, denn wir hatten mit viel mehr Garküchen gerechnet. Vielleicht waren wir zur falschen Zeit da. Wenigstens die knusprigen Scheinebauchstücke und Tofu mit scharfer Soße konnten wir kaufen. Von dort aus liefen wir die 2km durch das Viertel direkt runter zum Chao Praya, schließlich wollten wir noch zum Wat Pho etwas shoppen und die leckeren Hühnerspiesse vom letzten Jahr nochmal essen. Wir nahmen das Expressboot, welches mit der Zeit so voll wurde, das nicht mehr alle mitkamen.





Unsere Station wurde auch ausgelassen. Egal, sind  wir die 400m eben zurück gelaufen. Am Königspalast angelangt sahen wir dann das es viele Absperrungen gab. Diesen fiel auch unser Grillstand zum Opfer aber wir fanden einen anderen und schöne Souveniers bekamen wir auch noch. Inzwischen war es schon dunkel und so entschieden wir uns am herrlich angestrahlten Wat Pho ein Tuk Tuk zu nehmen und den Abend in der Silom Road ausklingen zu lassen.


Der erste Fahrer wollte tatsächlich 400Baht. Netter Versuch ... sehen wir aus wie Touris? Hihi. Den zweiten könnten wir dann von 300 auf 100Baht runterhandeln. Geht doch. Er kannte auch viele Abkürzungen aber am Ende steckten wir doch im alltäglichen Stau fest.


In der Silom Road gab's dann noch etwas auf den Schnabel und dann ging es ins Hotel. Morgen um 8:25 Uhr geht der Flieger nach Krabi, juchuuu!

Sonntag, 20. November 2016

Bangkok, Tag 2, 20. November 2016

Tini:
Eigentlich wollten wir heute zum Frühstück, das haben wir aber verschlafen. Bis 13 Uhr haben wir geschlafen...huch. Nach einem Tee auf dem Zimmer wollten wir nun endlich Mark Wiens (foodblogger) Tipp ausprobieren und zu dem legendären Straßenrestaurant Soei fahren, wo man lecker zubereitetes Ziegenfleisch probieren kann. Jan freute sich schon die ganzen Tage darauf. Also haben wir unsere Sachen und Fotoapparat geschnappt und sind in ein Taxi gestiegen.

Jan:
Das Lokal war zeimlich weit weg von unserer Unterkunft, eine halbe Stunde mit dem Taxi, aber die sind billig hier (120 Baht inkl. Tip). Problem ist verständlich zu machen wohin es gehen soll. Englisch geht fast gar nicht und Karten mögen sie auch nicht. Am besten ist eine Telefonnummer wo sie anrufen können. Irgendwie haben wir aber hingefunden. Die Highlights waren Ziegenfleisch oder Rindersuppe mit Nudeln oder Reis. Im Auto hatten wir schon beschlossen jeweils eins der Gerichte zu bestellen, was  auch eine gute Entscheidung war. Beides war auf seine Weise köstlich.



Rind

Ziege
Die Köchin war auch sehr nett und so verließen wir glücklich und satt das Lokal und schlenderten noch ein wenig durch das Viertel, um anschließend ein Taxi mit Ziel Lumpini Park  zu besteigen. Den kannte der Fahrer und sagte gleich: Aah ... ihr wollt zum Sport! Hihi.
Witzig ist der Park und schön zugleich.




Eine große Runde lädt zum Joggen ein und das machen auch Junge, Alte, langsam und schnell. Unterwegs laden noch OpenAir Fitness Studios ein und nicht weit vom Haupteingang läuft laut Musik, es gibt drei Vorturner und alle machen die vorgezeigten Übungen  nach. Alles für frei, kein Müll, keine düsteren Gestalten. Ich wäre da jeden Abend.

Jetzt trennte uns von unserem Hotel nur noch die quirlige Silom Road. In der Mitte verläuft die Hochbahn und rechts und links befinden sich auf 2km Länge Streetfood und diverse Lokale mit allen erdenklichen Leckereien. Wir erlegten ein Pad Thai, diverse gegrillte Hühnerteile, Tofu und zum Kompott Sticky Rice with Mango (ein Traum). An der letzten Kreuzung vor zu hause kehrten wir noch in eine Bar mit Live-Musik ein und zwei Singha später endete unser Tag glücklich in unserem kleinen  Hotel.

Samstag, 19. November 2016

Bangkok, Tag 1, 19. November 2016

Jan:
Wieder Thailand und wieder Bangkok als Einstimmung auf unseren Urlaub. Die Anreise verlief wie letztes Jahr ... U-Bahn ... Tegel ... mit Qatar nach Doha ... 3 Stunden Aufenthalt. Dachten wir zumindest.


Als wir "rechtzeitig" zum Schalter für den Weiterflug gehen ist dieser schon leer. Keine Menschenseele. Dafür fuchtelt am Schalter alles mit den Armen, sie kennen unseren Namen und wissen wo wir herkommen. Schnell, schnell der Flieger will los! Jetzt wird uns klar, Zeitverschiebung nicht eine sondern zwei Stunden, Aufenthalt also nur 2 Stunden ... wir haben richtig Glück gehabt und sind als letztes in das Maschinchen.
Beide Flieger (A330 und B777) waren sehr neu und hatten tolle Sitze, auch das Essen war spitze. 6 Stunden später sind wir ziemlich entspannt in Bangkok angekommen.
Diesmal haben wir ein anderes Hotel, das Triple Two Silom. Es ist viel kleiner, das Personal ist sehr nett, das Zimmer irgendwie gemütlicher als letztes Jahr, großes Bett, großes Bad und riesengroßes Frühstücksbuffet mit thailändischen und internationalen Leckereien. Warm und kalt, fast ein Brunch aber nur bis 10 Uhr. Die Einrichtung ist ein bisschen kolonial und zwischen den beiden Flügeln eingebettet, ein wunderschöner Garten mit Wasserspielen. Die Lage ist auch top, zu Fuß ist man in 10 Minuten im Trubel der Silom Road. Wer einen Pool braucht kann kostenfrei den vom Nachbarhotel Narai  benutzen. Einziger Minuspunkt: Don't touch the minibar!!! Stilles Wasser 110 Baht (auf dem Markt 7 Baht) kleines Bier 150 Baht. Für das Zimmer haben wir pro Nacht 2.898,00 THB (76,60 Euro) gezahlt.




Tini:
Wir haben unsere Rucksäcke ins Zimmer geschmissen und sind noch einmal raus, um etwas essen zu gehen. Lange zu suchen hatten wir keine Lust mehr also sind wir gleich Hundert Meter weiter in ein Restaurant in Silom Village eingekehrt und haben jeder Pad Thai und ein Singha bestellt. Wir hatten schon besseres gegessen und auch günstiger, aber für den ersten Abend war es okay.


Sonntag, 8. Mai 2016

Kreuzfahrt mit der Costa Luminosa, 7. Mai 2016

Jan:
Der letzte Tag auf unserem Dampfer brach an und wir stärkten uns erstmal an dem leckeren Frühstücksbuffet. Entgegen aller Behauptungen funktionierte übrigens auch heute noch unser Getränkepaket. Ein Plan für den Tag gab es auch schon, im Preis der Reise war für heute noch eine geführte Stadtrundfahrt enthalten. Auf einem Briefing erzählte man uns dann das wir alle um 10 Uhr auschecken sollten, egal ob unser Bus um 11 oder 13 Uhr fahren sollte (wir waren für 13 Uhr geplant). Also alle runter vom Schiff und Tini fragte den Busfahrer ob auch wirklich um 13 Uhr noch ein Kollege kommt. Als er das bestätigte meinte ich zu Tini:" Komm lass uns versuchen nochmal aufs Schiff zu kommen ... Sonnendeck, Getränkepaket und Lunchbuffet lockten. Alle anderen (alte Kreuzfahrtexperten) meinten das geht nicht, wir haben ja ausgecheckt ("habt ihr nicht gehört es hat biep-biep gemacht und nicht biep"). Ich hab mir Tini geschnappt, ein Lächeln bei der Security, Keycards gescannt und schwupp waren wir wieder auf dem Dampfer. Vom Sonnendeck winkten wir dann den Ausgecheckten.



Um 13 Uhr startete dann pünktlich unsere Stadtrundfahrt durch Stockholm. Diese führte auch in die etwas außerhalb gelegenen Stadtteile. Einen kurzen Stop gab es dann in Södermalm einem alten Industrieviertel das jetzt Hippe und Künstler bevölkern. Von hier oben hatte man einen schönen Blick über Stockholm.



Ein zweites Mal hielten wir am Königspalast. Auf dem Schlossplatz vor dem riesigen Bau sahen wir die Wachablösung der Schlosswache. Bei einem kurzen Bummel zeigte uns unsere Führerin hinter der finnischen Kirche dann auch das kleinste Monument Stockholms, den Jaernpojke - Kleiner Junge, der auf den Mond sieht.


Der kleine Junge hat übrigens magische Kräfte:
Wer dreimal gegen den Uhrzeigersinn um ihn läuft, kommt ganz sicher wieder nach Stockholm zurück. Wer ihm dreimal über den Kopf streichelt, kann sich etwas wünschen, was im gleichen Jahr in Erfüllung geht. Wer dem Jungen Geld opfert, wird im gleichen Jahr ebenfalls Reichtum ernten, Frauen wird die Fruchtbarkeit gestärkt.

Samstag, 7. Mai 2016

Kreuzfahrt mit der Costa Luminosa, 6. Mai 2016

Jan:
Zu 6 Uhr hatte ich mir den Wecker gestellt. In der Innenkabine hat man absolut kein Zeitgefühl. Schnell wurden die Zähne geputzt, Tini Bescheid gesagt (sie wollte gleich nachkommen) und ab ging es, hoch aufs Achterdeck.

Achterdeck, 6:18 Uhr

Wir waren schon in die Schären eingefahren, aus den Lautsprechern erklang wunderschöne Musik und wir schwebten von Möwen begleitet durch die Inseln. Dazu die frische Luft, kaum Menschen an Deck und der Sonnenschein ... es schien wie ein Traum.





Gegen 8 Uhr kamen wir in Stockholm an. Leider war kein Platz in der Innenstadt für uns, so ankerten wir etwas außerhalb im Stockholm Frihamn (Freihafen). Das Umfeld war industriell geprägt und man hatte Blick auf den Stockholmer Fernsehturm Kaknästornet und die Lidingöbron Brücken.

Frihamn

Blick auf das Achterdeck

Fernsehturm Kaknästornet

Nach dem Frühstück packten wir dann ein paar Sachen zusammen denn wir wollten heute auf eigene Faust Stockholm erkunden. Am Kai standen schon Shuttlebusse ins Zentrum bereit, es gab auch Taxis und außerhalb des Hafens fuhr auch ein Stadtbus ins Zentrum.


Wir entschieden uns für den Shuttelbus, der fuhr halbstündlich und kostete hin- und zurück 29 €. Nach einer halben Stunde fahrt standen wir direkt im Herzen Stockholms, umgeben von Königlichen Oper, dem Reichstag auf der Insel Helgeandsholmen und dem Königlichen Schloss.

Reichstag 
Königliche Oper

Königliches Schloss


Als erstes wollten wir in die Altstadt "Gamle Stan" gelegen auf Stadsholmen, eine der 14 Insel welche Stockhlom bilden. Hier erwarteten uns bunte Häuser, enge Gassen und viele kleine Läden zu bummeln.





So viele Inseln und Brücken ... praktisch wäre jetzt ein Boot. Und tatsächlich, es gibt hier Hop-on-Hop-off Boote anstatt Busse. Wir konnten also so oft wie wir wollten aussteigen, uns die Insel anschauen und wieder weiter fahren.


So erkundeten wir die komplette Innenstadt Stockholms und irgendwann kam Hunger auf. Die Suche nach etwas zu essen gestaltete sich jedoch schwierig. Durch den Sonnenschein angelockt krochen sämtliche Stockholmer aus ihren Winterhöhlen und bevölkerten Restaurants und Wiesenflächen, Cafes und Bars.

 Insel Skeppsholmen

Insel Djurgarden mit dem Nordischen Museum

Stadtbezirk Östermalm

Schließlich wurden wir doch noch fündig, ein kleines Restaurant, kleine Karte und sogar noch ein frei Tisch draußen in der Sonne. Perfekt!



Ich hatte einen Salat mit Rindersteak-Streifen und Tini ein Rindersteak auf Brot ... das Fleisch war der Wahnsinn!!!