Freitag, 9. Dezember 2016

Koh Libong, Tag 21, 09. Dezember 2016

Tini:
Heute haben wir wieder schön am Strand gechillt und waren am einsamen wunderschönen Strand spazieren und haben die schönsten Muscheln gesammelt und Krabben gesehen. Eigentlich hat Koh Jum (Koh Pu) den Namen Krabben-Insel gar nicht verdient. Im Vergleich zu Koh Jum hatte Koh Libong wahnsinnig viele Krabben. Jeden Tag konnte man Kämpfe der Krabben um ein größeres Haus beobachten, beim Laufen musste man ständig darauf achten keine Krabben (eigentlich Einsiedlerkrebse, aber im englischen existiert das Wort nicht) zu zertreten und abends gab es richtige Invasionen...


Strand ist bedeckt mit den Spuren der Krabben

Zum Abendessen sollte es heute in das Dorf gehen, zu Fuß in 10 Minuten zu erreichen. Also schlenderten wir in der Abenddämmerung gemütlich ins Dorf (auf dem Rückweg ist eine Taschenlampe unbedingt zu empfehlen) und suchten uns ein schönes Plätzchen draußen an einem der Tische des kleinen Restaurants, welches wir auf der Rollertour entdeckt hatten. Bestellt haben wir Papyasalat und Tom Kha Gai.




Jan:
Hier war heute eine Menge los, ein Fernseher lief und es kam Fußball. Thailand spielte im Halbfinale des AFF Suzuki Cups gegen Myanmar. Ein echter Straßenfeger. Das Spiel endete nach müdem Start 4:0 für Thailand und so konnten wir nach köstlichem Essen glücklich nach Hause gehen.

EDIT: Thailand hat im Finale Indonesien geschlagen und ist Champion 2016 geworden. Gratulation!

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Koh Libong, Tag 20, 08. Dezember 2016

Tini:
Heute war mal chillen und Massage angesagt. Nach dem Frühstück ging es an den soooooo weit entfernten Strand auf unsere Liegen. Also waren wir den ganzen Tag schwimmen, sonnen, trinken, essen, Buch (äääh...Kindl Paperwhite) lesen und schlafen, wobei letzteres immer nur Jan vorgezogen hat..lach.



Mein Massagesalon am Strand...natürlich bei den Nachbarn

Ab und zu hätten wir uns gewünscht, das uns das Personal ein Getränk an den Strand gebracht hätte, war ja sonst keiner da und es gab auch sonst nichts zu tun, aber Umsatz machen war nicht ihre Stärke. Schade.

Jan:
Wie schon mit den Rollern verhielt es sich eigentlich mit allem, das nebenan gelegene Libong Beach Resort hatte deutlich bessere Preise. Roller, Touren, Transfers alles war dort ca 25% preiswerter. Der zweite Vorteil dort war das Restaurant, mit einer großen überdachten Terrasse, mit recht freundlichem Personal. Das Essen war sehr gut und so nutzten wir des öfteren diese Möglichkeit. Auch kamen die Leute aus den anderen Ressorts hier zum Abendessen. So konnte es schon mal sein das man zu acht auf der Terrasse saß. Ein einziges Mal wollten wir unser Restaurant testen, allerdings fehlten die Zutaten für eine Tom Kha Gai Suppe. Es blieb dann beim Getränk und wir liefen wieder (r)über :-)



Abends verhielt es sich ähnlich. An der Grenze unseres Resorts zur Nachbaranlage befand sich die einzige Bar des Strandes. So sammelte sich dort sämtliches feierwütiges, durstiges, tanzbegeistertes Publikum um den Abend zu genießen. So bald es dunkel wurde gingen die Lichter an und der Libong-Song wurde gespielt um die Leute anzulocken. Auch hier kam es zeitweise zu Zusammenrottungen von bis zu 10 Leuten (inkl. Barkeeper).



Später gingen noch Feuer an und es wurde Gitarre gespielt und getanzt oder Sterne geschaut.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Koh Libong, Tag 19, 07. Dezember 2016

Jan:
Nach dem wir gestern schön relaxed haben und heute wieder die Sonne schien, haben wir uns gleich morgens für eine Inseltour mit dem Roller entschieden. Ein kurzer Check gestern ergab das wir im Nachbarresort einen Scooter für 300 Baht bekommen, bei uns wollten sie 400 und schüchtern sind wir ja nicht.


Die Roller standen schon parat, also los zur ersten Tankstelle im Dorf Ban Lang Khao gleich hinter den Resorts. Hier entdeckten wir auch ein ganz einfaches kleines Restaurant, was wir auf alle Fälle später nochmal aufsuchen wollten. Im Grunde genommen ist die Hauptstraße auf Libong ein großer Kreis, der die verschiedenen Ortschaften anschließt.


Panyang Beach


Von Ban Lang Khao bis zum Pier in Baanprow ist die Straße inzwischen befestigt. Fährt man weiter Richtung Tung Yaka Beach geht es über Sand- oder Schlammpisten. Auch hier ist man bereits dabei die Straße auszubauen und später sicher auch zu befestigen.

Straße zum Pier

Durch den Kautschukwald




Wir fuhren mal wieder so weit es überhaupt ging und waren überrascht, als wir am Ende der Piste den Strand betraten.


Es war der schöne gelbe Strand den man auch von unserem Resort aus sehen konnte. Nach unserem heißen Ritt hierher freuten wir uns natürlich schon auf einen Sprung ins Wasser. Das Bad tat echt gut und so gesellten sich auch ein paar kleine, hellblau leuchtende Nadelfische zu uns.


Tung Yaka Beach


So waren wir also über die ganze Insel gedüst und jetzt ca 1300m von unserem Startpunkt entfernt. Da es aber noch keine Verbindung an dieser Stelle gibt ging es für uns den kompletten Weg wieder zurück. Dabei nutzen wir ausgiebig die Angebote der Einheimischen am Straßenrand. Es gab frittierte Bananenchips, Cha Yen, gegrillte Hühnerspieße mit Sticky Rice. Tini testete ihre Thai Kenntnisse und rief den Frauen ein glückliches "Aroi" zu, was diese noch mehr lächeln ließ.
Wieder zu Hause angekommen gaben wir die Roller ab und stürzten uns nochmal in die Fluten.


Dienstag, 6. Dezember 2016

Koh Libong, Tag 18, 06. Dezember 2016

Jan:
Traumhaft ist es hier. Wir wohnen im Libong Relax Beach Resort, einem von nur drei nebeneinander liegenden Resorts überhaupt.


Der Bungalow ist einfach gestaltet mit Kaltwasserdusche und leider keinem Kühlschrank. Dafür ist die Lage top, alle erste Reihe,  je nach Ebbe oder Flut 20 - 30m vom Meer entfernt.



Bezahlt haben wir inkl. Frühstück 1680 Baht pro Nacht. Die erste Nacht waren wir zu viert hier in der gesamten Anlage ... man sieht also keine Menschenseele.

Blick von der Villa zum Meer

Blick nach links

Blick nach rechts

Blick vom Meer zur Villa

Montag, 5. Dezember 2016

Koh Libong, Tag 17, 05. Dezember 2016

Tini:
Zeit Abschied zu nehmen von der Insel Koh Jum/Pu. Die offizielle Fähre von Koh Jum nach Koh Lanta fährt erst um 13.00 Uhr, die Fähre von Koh Lanta geht jedoch schon um 10.00 Uhr nach Koh Libong und leider nur 1x pro Tag.
So hatten wir keine andere Wahl als mit einem privaten Longtailboot unserer Unterkunft nach Koh Lanta zu fahren. Kostenpunkt 3.000,00 THB für ca. 1 Stunde Fahrt. Ganz schön teuer, aber finanziell drauflegen müssen wir auch, wenn wir erst einen Tag später nach Koh Libong anreisen...egal, schließlich ist Urlaub.
Pünktlich um 7.00 Uhr wird uns das Frühstück diesmal auf unserer Terrasse serviert, denn um 7.30 Uhr startet unser Longtailboot direkt von unserem Hausstrand.


Jan:
Zwischenzeitlich hatten wir starken Seitenwind und auch zwei Wellen schwappten uns ins Boot. Hier konnte man mal sehen wie schwer manchmal so ein Boot zu steuern ist. Am Pier angekommen holten wir uns Tickets nach Koh Libong und wir hatten auch noch etwas Zeit durch Baan Saladan zu schlendern und ein paar Mitbringsel zu ergattern. Dann ging es los, die TIGERLINE fuhr uns bis zum Hat Yao Pier. Unterwegs hielten wir auch in Koh Ngai, wo wir letztes Jahr unsere letzten ruhigen Tage verbracht haben. Diesmal war hier aber schon viel mehr los. Egal, wir wollten ja zum Glück weiter. Von Hat Yao nach Libong brachte uns, nur 6 Personen, ein Longtailboot. Eigentlich sollte es auch zum Pier gehen und dann eine halbe Stunde mit dem Tuk Tuk. Am Pier bot man uns aber an, gegen Zuzahlung des Tuk Tuk Preises (100 Baht pro Person) uns jeweils direkt an den Resortstrand zu fahren. Ein toller Deal! Und ein noch tollerer Strand! Wahnsinn!


Unser Bungalow in der Abendsonne

Der Strand vor unserem Bungalow

Sonntag, 4. Dezember 2016

Koh Pu, Tag 16, 04. Dezember 2016

Tini:
Eigentlich hatte ich gar keine Lust aufzustehen, hatte es doch die ganze Nacht ohne Unterbrechung geregnet und dem Klang nach zu urteilen regnete es noch immer.
Das Frühstück wartete aber auf uns und so weckte ich Jan und wie jeden Morgen schnappten wir uns den Regenschirm und trotteten wie die begossenen Pudel zum Restaurant. Dort wurden wir wie immer sehr herzlich von dem Personal in Empfang genommen und das Frühstück serviert...und plötzlich hörte es auf zu regnen!? Das war unsere Chance, war es doch unser letzter Tag auf der Insel! Wir also die Roller geordert und eine halbe Stunde später ging es los, juchhu!


Jan:
Da wir ja nun nicht mehr Zeit hatten als diesen Tag, beschlossen wir alles abzufahren was den Namen Straße verdient hat und auch nicht. Auf der Insel gibt es drei Dörfer. Noch immer nicht dem Wetter trauend wagten wir uns also erstmal dem nächstgelegenen Koh Puh Village. Es gab hier einen Anleger, zwei Mini Märkte und diverse Tankmöglichkeiten für unsere Roller (die bekommt man hier immer komplett leer und man schleicht sich erstmal zur nächstgelegenen Tanke). Bedient wurden wir von einem fünfjährigen. Dieser schob den Roller richtig an die Säule, öffnete Sitzbank und Tank und füllte dann unsere Bikes mit Kraftstoff. Trinkgeld brauchten wir ihm nicht geben, das behielt er gleich ein. Full Service :-)


Der Himmel hielt dicht und so trauten wir uns ganz in in den Süden nach Koh Jum Village, einer Ansiedlung chinesisch stämmiger Fischer. Um das gleich auszunutzen suchten wir ein Restaurant, direkt am Pier und unsere Wahl fiel auf das Koh Jum Seafoodrestaurant. Wir waren ganz allein, was uns aber für gewöhnlich nicht stört. Die Bedienung bat uns an eine große Truhe mit Eis, leider sagte uns der Fisch nicht so zu. Die Fische waren riesig und uns irgendetwas kleinschnippeln lassen wollten wir auch nicht. So ging es nach einem Erfrischungsgetränk weiter. Unser Plan sah es vor uns ganz aus den Süden Resort für Resort nach Norden vorzuarbeiten, weiter auf der Suche nach schönem Essen.

Ko Pe Lat

Kurz vor dem Ting Rai Village bogen wir links ab zum Meer, aber auch hier gefiel uns das Beach Resort nicht. Tini meinte aber auf dem Sandweg hierher hat sie ein gemütliches kleines Restaurant gesehen. Also wieder zurück. Plötzlich hupt es hinter mir ... ich war schon wieder vorbeigefahren. Das "Friendly Restaurant" bot einfache, sehr preiswerte Küche und wie wir von der netten Inhaberin erfuhren, auch zwei drei nagelneue Holzbungalows.




Weiter ging unsere Fahrt, die Straße näherte sich dem Strand und die Sonne kam nun das erste Mal richtig heraus. Also links runter zum Strand an die nächste Bar. Endlich Sonne und ein kühler Drink!




Anschließend trudelten wir gemütlich und gut gelaunt auf unseren Roller durch die Dörfer Richtung Norden.






An unserem Resort angekommen parkten wir kurz die Roller, luden unsere Sachen ab und schossen noch kurz ein paar Bilder unserer Unterkunft, denn endlich regenete es mal nicht.
 
Unsere Bali Villa
Bali Villa in der Sonne
Der Blick zum Strand von unserer Villa
Unser hauseigener Strand ohne Regen
Danach düsten wir nochmal zum Bonhomie Beach, Sonnenuntergang gucken. Unser Barkeeper begrüßte uns schon lachend und wir genossen bei einem Drink die bei Koh Phi Phi untergehende Sonne. Ab und zu verschwand der Kopf des Barkeepers hinter der Bar, es gluckerte lustig und anschließend stieg dichter Rauch auf, grinsend tauchte der Kopf wieder auf. Es kamen auch Leute aus dem Dorf und tauchten hinter der Bar ab. Echt witzig.












Ein schöner Ausklang dieses Tages. Wir waren wieder versöhnt mit dem Wetter und auch mit der wunderschönen Insel Koh Pu. Zur Krönung gab es nach dem Abendessen noch ein Präsent unserer Herbergsdame auf der Terrasse unserer Villa.