Tini:
Eigentlich hatte ich gar keine Lust aufzustehen, hatte es doch die ganze Nacht ohne Unterbrechung geregnet und dem Klang nach zu urteilen regnete es noch immer.
Das Frühstück wartete aber auf uns und so weckte ich Jan und wie jeden Morgen schnappten wir uns den Regenschirm und trotteten wie die begossenen Pudel zum Restaurant. Dort wurden wir wie immer sehr herzlich von dem Personal in Empfang genommen und das Frühstück serviert...und plötzlich hörte es auf zu regnen!? Das war unsere Chance, war es doch unser letzter Tag auf der Insel! Wir also die Roller geordert und eine halbe Stunde später ging es los, juchhu!
Jan:
Da wir ja nun nicht mehr Zeit hatten als diesen Tag, beschlossen wir alles abzufahren was den Namen Straße verdient hat und auch nicht. Auf der Insel gibt es drei Dörfer. Noch immer nicht dem Wetter trauend wagten wir uns also erstmal dem nächstgelegenen Koh Puh Village. Es gab hier einen Anleger, zwei Mini Märkte und diverse Tankmöglichkeiten für unsere Roller (die bekommt man hier immer komplett leer und man schleicht sich erstmal zur nächstgelegenen Tanke). Bedient wurden wir von einem fünfjährigen. Dieser schob den Roller richtig an die Säule, öffnete Sitzbank und Tank und füllte dann unsere Bikes mit Kraftstoff. Trinkgeld brauchten wir ihm nicht geben, das behielt er gleich ein. Full Service :-)

Der Himmel hielt dicht und so trauten wir uns ganz in in den Süden nach Koh Jum Village, einer Ansiedlung chinesisch stämmiger Fischer. Um das gleich auszunutzen suchten wir ein Restaurant, direkt am Pier und unsere Wahl fiel auf das Koh Jum Seafoodrestaurant. Wir waren ganz allein, was uns aber für gewöhnlich nicht stört. Die Bedienung bat uns an eine große Truhe mit Eis, leider sagte uns der Fisch nicht so zu. Die Fische waren riesig und uns irgendetwas kleinschnippeln lassen wollten wir auch nicht. So ging es nach einem Erfrischungsgetränk weiter. Unser Plan sah es vor uns ganz aus den Süden Resort für Resort nach Norden vorzuarbeiten, weiter auf der Suche nach schönem Essen.
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| Ko Pe Lat |
Kurz vor dem Ting Rai Village bogen wir links ab zum Meer, aber auch hier gefiel uns das Beach Resort nicht. Tini meinte aber auf dem Sandweg hierher hat sie ein gemütliches kleines Restaurant gesehen. Also wieder zurück. Plötzlich hupt es hinter mir ... ich war schon wieder vorbeigefahren. Das "Friendly Restaurant" bot einfache, sehr preiswerte Küche und wie wir von der netten Inhaberin erfuhren, auch zwei drei nagelneue Holzbungalows.
Weiter ging unsere Fahrt, die Straße näherte sich dem Strand und die Sonne kam nun das erste Mal richtig heraus. Also links runter zum Strand an die nächste Bar. Endlich Sonne und ein kühler Drink!
Anschließend trudelten wir gemütlich und gut gelaunt auf unseren Roller durch die Dörfer Richtung Norden.
Ein schöner Ausklang dieses Tages. Wir waren wieder versöhnt mit dem Wetter und auch mit der wunderschönen Insel Koh Pu. Zur Krönung gab es nach dem Abendessen noch ein Präsent unserer Herbergsdame auf der Terrasse unserer Villa.
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