Sonntag, 4. Dezember 2016

Koh Pu, Tag 16, 04. Dezember 2016

Tini:
Eigentlich hatte ich gar keine Lust aufzustehen, hatte es doch die ganze Nacht ohne Unterbrechung geregnet und dem Klang nach zu urteilen regnete es noch immer.
Das Frühstück wartete aber auf uns und so weckte ich Jan und wie jeden Morgen schnappten wir uns den Regenschirm und trotteten wie die begossenen Pudel zum Restaurant. Dort wurden wir wie immer sehr herzlich von dem Personal in Empfang genommen und das Frühstück serviert...und plötzlich hörte es auf zu regnen!? Das war unsere Chance, war es doch unser letzter Tag auf der Insel! Wir also die Roller geordert und eine halbe Stunde später ging es los, juchhu!


Jan:
Da wir ja nun nicht mehr Zeit hatten als diesen Tag, beschlossen wir alles abzufahren was den Namen Straße verdient hat und auch nicht. Auf der Insel gibt es drei Dörfer. Noch immer nicht dem Wetter trauend wagten wir uns also erstmal dem nächstgelegenen Koh Puh Village. Es gab hier einen Anleger, zwei Mini Märkte und diverse Tankmöglichkeiten für unsere Roller (die bekommt man hier immer komplett leer und man schleicht sich erstmal zur nächstgelegenen Tanke). Bedient wurden wir von einem fünfjährigen. Dieser schob den Roller richtig an die Säule, öffnete Sitzbank und Tank und füllte dann unsere Bikes mit Kraftstoff. Trinkgeld brauchten wir ihm nicht geben, das behielt er gleich ein. Full Service :-)


Der Himmel hielt dicht und so trauten wir uns ganz in in den Süden nach Koh Jum Village, einer Ansiedlung chinesisch stämmiger Fischer. Um das gleich auszunutzen suchten wir ein Restaurant, direkt am Pier und unsere Wahl fiel auf das Koh Jum Seafoodrestaurant. Wir waren ganz allein, was uns aber für gewöhnlich nicht stört. Die Bedienung bat uns an eine große Truhe mit Eis, leider sagte uns der Fisch nicht so zu. Die Fische waren riesig und uns irgendetwas kleinschnippeln lassen wollten wir auch nicht. So ging es nach einem Erfrischungsgetränk weiter. Unser Plan sah es vor uns ganz aus den Süden Resort für Resort nach Norden vorzuarbeiten, weiter auf der Suche nach schönem Essen.

Ko Pe Lat

Kurz vor dem Ting Rai Village bogen wir links ab zum Meer, aber auch hier gefiel uns das Beach Resort nicht. Tini meinte aber auf dem Sandweg hierher hat sie ein gemütliches kleines Restaurant gesehen. Also wieder zurück. Plötzlich hupt es hinter mir ... ich war schon wieder vorbeigefahren. Das "Friendly Restaurant" bot einfache, sehr preiswerte Küche und wie wir von der netten Inhaberin erfuhren, auch zwei drei nagelneue Holzbungalows.




Weiter ging unsere Fahrt, die Straße näherte sich dem Strand und die Sonne kam nun das erste Mal richtig heraus. Also links runter zum Strand an die nächste Bar. Endlich Sonne und ein kühler Drink!




Anschließend trudelten wir gemütlich und gut gelaunt auf unseren Roller durch die Dörfer Richtung Norden.






An unserem Resort angekommen parkten wir kurz die Roller, luden unsere Sachen ab und schossen noch kurz ein paar Bilder unserer Unterkunft, denn endlich regenete es mal nicht.
 
Unsere Bali Villa
Bali Villa in der Sonne
Der Blick zum Strand von unserer Villa
Unser hauseigener Strand ohne Regen
Danach düsten wir nochmal zum Bonhomie Beach, Sonnenuntergang gucken. Unser Barkeeper begrüßte uns schon lachend und wir genossen bei einem Drink die bei Koh Phi Phi untergehende Sonne. Ab und zu verschwand der Kopf des Barkeepers hinter der Bar, es gluckerte lustig und anschließend stieg dichter Rauch auf, grinsend tauchte der Kopf wieder auf. Es kamen auch Leute aus dem Dorf und tauchten hinter der Bar ab. Echt witzig.












Ein schöner Ausklang dieses Tages. Wir waren wieder versöhnt mit dem Wetter und auch mit der wunderschönen Insel Koh Pu. Zur Krönung gab es nach dem Abendessen noch ein Präsent unserer Herbergsdame auf der Terrasse unserer Villa.

Samstag, 3. Dezember 2016

Koh Pu, Tag 15, 03. Dezember 2016

Jan:
Wieder hat es die ganze Nacht geregnet und auch ein Blick nach draußen ließ die Stimmung nicht steigen. Zum Glück gab es ja Frühstück! Also haben wir uns die Regenschirme geschnappt und sind rüber zur Frühstücksterrasse. Dort angekommen gab es eine kleine Überraschung für uns. Auf Grund des anhaltenden schlechten Wetters hatte unsere Herbergsmutter Kitima sich ein Geschenk für uns ausgedacht. So spendierte sie uns jedem eine Massage, welche wir direkt nach dem Frühstück in unserer Villa genießen konnten. Was für eine tolle Idee, ein kleines Lichtlein an einem durchweg grauen Tag. Vielen Dank nochmal! Den restlichen Tag verbrachten wir wieder mit lesen, essen, Blog schreiben. Langsam wurde es eng mit der Zeit die wir noch auf der Insel hatten. Wir wollten doch wenigstens einmal mit den Scootern über die Insel. So war auch das einzige Foto das ich an dem Tag gemacht hab ein Notschuß unserer Villa und Umgebung, schlechtes Licht aber trotzdem schön.


Tini: 
Dafür kann ich noch zwei Bilder unserer Anlage beisteuern.

Blick zum Restaurant von unserer Bali Villa
 


Freitag, 2. Dezember 2016

Koh Pu, Tag 14, 02. Dezember 2016

Jan:
Ojeh, die ganze Nacht hat es geregnet, ziemlich stark und es wollte auch gar nicht aufhören. Eigentlich hatten wir uns für heute Roller bestellt, um die schöne Insel zu erkunden. So sind wir erstmal zum Frühstück gehuscht und haben uns in Ruhe gestärkt. Die Rollertour konnten wir für heute streichen. Einziger Trost ist unsere riesige Außenterrasse, da war es trocken und wir nutzten so die Zeit zum lesen und Blog schreiben.


Eigentlich auch gleich eine Gelegenheit mal unsere Unterkunft vorzustellen. Wir hatten uns in den Banyanbay Villas einquartiert, ganz im Norden der Insel mit eigenem Strand und viel Ruhe. Für die Übernachtung in der "Bali Villa" haben wir inkl. Frühstück 3150 Baht gezahlt.







Essen gibt es im Restaurant auf einer überdachten Terrasse, eigentlich den ganzen Tag lang wenn man will.
Mittags wurde der Regen dünner und so packten wir Regenschirm und Rucksack und erkundeten zu Fuß die Gegend. Als erstes wollten wir zum Paradise Beach. Gar nicht so einfach, wir mussten erst an der Einlasskontrolle vorbei.
Mein erster Gedanke: Sind die angeleint? Nein!
Zweiter Gedanke: Haben die spitze Hörner? Ja!
Dritter Gedanke: Wenigstens keine Kühe mit Kälbchen? Doch!


Egal, wir wollten ja ins Paradies, also zum Paradiesstrand. Der war jedoch keinen Besuch wert, ziemlich schmal, dunkler Sand und viel vom Meer angespülter Müll ließen uns bald weiterziehen zum Bonhomie Beach. Obwohl sich die Sonne hinter den Wolken versteckte gefiel es uns hier schon viel besser.





Am Strand verteilt lagen einige wenige Unterkünfte mit noch weniger Gästen, teils mit Bar oder Terrasse zum Essen. Wir testeten dann auch erst die Terrasse im Restaurant des Luboa Hut. Hier gab es Pad Thai mal anders, nicht so süß.






Anschließend ging es zur Bar mit den ständig lachenden Barmann (warum der immer lachte erfuhren wir beim zweiten Besuch).
Langsam wurde es dunkel also ging es zurück durch den Wald. Dieser bestand komplett aus Kautschukbäumen. Das Kautschuk wird hier gesammelt wie bei uns früher das Harz der Kiefern. Eine der wenigen Einnahmequellen für die Einheimischen hier auf der Insel.


Donnerstag, 1. Dezember 2016

Koh Pu, Tag 13, 01. Dezember 2016

Jan:
Heute soll es also nach Koh Pu gehen, unsere dritte Insel. Unser Boot geht aber erst Nachmittags um zwei, also wollten wir noch zum Viewpoint auf Phi Phi wandern. Wegen der Temperaturen und der Sicht war der frühe Morgen ideal für dieses Vorhaben. Wir sind also schon früh halb sieben aufgestanden und kraxelten fröhlich drauf los.



Je nach dem wen man hier fragt wird eine Marschzeit von 30min bis 2h angegeben (die waren also alle noch nicht da, hihi). Wir haben dann eineinviertel Stunden hoch gebraucht, zurück ging es etwas schneller. Steil war es nur am Anfang, dann ging es kleine Straßen entlang durch ein Dorf und zum Schluß durch den Wald.



Bis auf eine Stelle war alles gut ausgeschildert am Ende gab es dann 3 Viewpoints, Nr. 1 haben wir verpasst, Nr. 2 besucht und Nr. 3 haben wir uns dann gespart. Der Viewpoint war nur gegen eine kleine Gebühr zu betreten, dafür war alles schön gestaltet, es gab einen kleinen Shop mit Souvenirs und Wasser, und natürlich die wirklich schöne Ausssicht auf die schmale Verbindung der beiden Teile Koh Phi Phi Dons.



Hinab ging es natürlich leichter, und damit es nicht langweilig wird gesellte sich ein Hund zu uns. Flink lief er uns voraus, wartete aber an jeder Abzweigung, um zu schauen wie wir weiter wollten. Tini war begeistert: "So süß!!!". Ich war natürlich alarmiert, vor der Heimreise: Taschenkontrolle! Es gab ja wieder so viele niedliche Tiere im Urlaub. Er begleitete uns tatsächlich bis runter zum Strand.



Mittags nahmen wir dann ein Boot zum Pier und speisten noch einmal in dem Restaurant , wo wir auch bei unserer Ankunft am Tonsai Beach schon gegessen haben im Pirates House. Das Restaurant bietet auch indische Küche, sodass wir uns beide Male für Yellow Dhal mit Reis entschieden haben und nicht enttäuscht wurden.



Von dort brachte uns ein etwas größeres Longtailboot nach Koh Jum. Wieso Koh Jum, oben schreibt der Typ doch Koh Pu??? Koh Jum ist auch als Koh Pu bekannt. Das heißt zu deutsch Krabben-Insel. Die Insel war wohl mal geteilt, im Norden siedelten Muslime und nannten es Koh Pu, im Süden angelandete Chinesen nannten es Koh Jum. Zwei Namen also für eine Insel. Es nieselte leicht aber die grüne Insel und die schöne Unterkunft die uns erwartete machten uns gute Laune.