Mittwoch, 3. Dezember 2014

Haputale, 01. Dezember, Tag 5

Tini:
Heute morgen gab es das beste Frühstück auf unserer bisherigen Reise, so konnte der Tag nur schön werden...doch weit gefehlt, aber der Reihe nach.
Nach dem Frühstück fuhren wir nochmal an den Gregory Lake, um ein paar schöne Fotos zu schießen.  Dann ging es los Richtung Haputale. Unterwegs gab es noch ein paar schöne landschaftliche Eindrücke.



Auf halber Strecke hielt unser Fahrer Nimal dann an und meinte er fühle sich nicht so gut. Angehalten haben wir an einem Imbiss kurz vor Bandarawela. So stiegen Jan und ich auch aus, denn es gab leckere Köstlichkeiten an dem Imbiss zu probieren (Samoussa und andere leckere unbekannte Teigtaschen) und eine Tasse Tee könnte ja auch nicht schaden.
Nimal griff dann auch ordentlich zu und machte es sich am Tisch gemütlich mit Tee und plauderte lustig mit der Besitzerin. Es ging ihm schlagartig besser und in mir wuchs der Verdacht das das Ganze inszeniert war und er vielleicht Provision hier erhielt oder Verwandte waren. Auf jeden Fall durften wir seinen Verzehr auch mit begleichen.  Im Auto konnte ich mir ein: "Feel you better?" nicht verkneifen. Jan hat sich weggeschmissen vor Lachen und mein Misstrauen war geweckt. Weiter ging die Fahrt...
Ein Stop im Mlesna Tea Center in Bandarawela führte uns auch endlich zu unserem gewünschten Teeservice.

Jan:
Ein Nachtrag noch zu Heidi's Home ... der nette Besitzer von Heidi's Home erklärte uns noch das der Einbau einer Duschkabine dem Feuchtigkeitsproblem Abhilfe schaffen sollte. Dann wäre die Unterkunft wirklich ein Tipp.



Nach dem Kauf des Teeservice ging es von Bandarawela hinunter nach Haputale, dem heutigen Ziel unserer Reise und kurz vor Erreichen fing uns auch schon wieder der Nebel ein. Wir fanden schnell den Weg zu unserer Unterkunft und auch das Stück Berg das auf ihm lag. Unterwegs hatten wir schon diverse Erdrutsche gesehen und im November ist kurz hinter Haputale der Berg auf 3 km heruntergekommen und hat zahlreiche Häuser und auch 45 Menschen unter sich begraben.
Nun war unser Weg also versperrt und wir mussten hochlaufen. Oben angekommen schauten wir uns das Zimmer an, ging so. Das Bad war eigentlich nicht akzeptabel. Aber wir dachten für eine Nacht geht es und der einsetzende Dauerregen bestärkte uns hier zu bleiben.


Für das Abendessen gab es dann eine Karte. Das kam dann aber per Tuk Tuk und die Frau des Hauses versuchte ohne das wir es bemerken damit in die Küche zu huschen. Hat trotzdem geschmeckt.
Nächsten Morgen wollten wir früh raus um auf den Berg zu fahren. So sagten wir das wir um 6.30 Uhr frühstücken wollten. Kommentar vom Herbergsvater: "I will do my best" Aha.
Dann in der Lobby noch etwas Reisebericht geschrieben und um 21.00 Uhr gab's Kommentar 2: "My bed is calling". Was auch für uns hieß, ab aufs Zimmer... egal morgen geht es auf den Teeberg. Wir waren übrigens die einzigen Gäste!
Für das Amarasinghe Guesthouse haben wir 2.500 LKR bezahlt ohne Frühstück. Empfehlen können wir es nicht.

Tini:
Gestern fragte ich Jan, ob Nimal vielleicht Parkinson hat weil er manchmal mit dem Kopf von links nach rechts oder auch umgekehrt wackelt. Jan ist das aber nicht aufgefallen. In Haputale dann als Nimal Passanten nach dem Weg fragte, sah ich es! Der Andere wackelte auch mit dem Kopf! Es scheint als eine Art Kommunikation zu sein Wohlwollen auszudrücken,  aber so richtig schlau bin ich noch nicht. Ich bleibe dran....:-)

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